EU-Überweisungen und Auslandsüberweisungen

Die Zeiten in denen man Geldscheine in einen Briefumschlag steckte und verschickte, sind lange vorbei. Heute wird Geld ganz einfach auf dem elektronischen Weg verschickt und das in die ganze Welt. Es gibt allerdings Unterschiede, ob Geld in ein EU-Land geschickt wird oder in ein Land, das nicht zur europäischen Gemeinschaft gehört.

EU-Überweisungen nicht teurer als Inlandsüberweisungen

Eine Richtlinie in der EU besagt, dass Überweisungen die in einen Mitgliedsstaat der EU gehen, nicht teurer sein dürfen als eine Überweisung im Inland. Wer zum Beispiel in Deutschland Geld auf ein Konto in Frankreich überweisen will, der muss dazu ein Standardüberweisungsformular benutzen. Auf diesem Formular müssen die so genannte IBAN Nummer, eine internationale Bankkontonummer, eine Prüfziffer und der BIC Code, der Bank Identification Code stehen und die Währung muss immer der Euro sein. Die Summe die überwiesen wird, darf maximal 50.000 Euro betragen. Ab einer Summe von 12.500,- Euro muss die Bundesbank für Außenwirtschaft informiert werden.

Sollten auf dem Vordruck die IBAN Nummer und der BIC Code fehlen, oder die Überweisung in ein Mitgliedsland der EU gehen das noch keinen Euro hat, wie zum Beispiel Tschechien, dann werden Gebühren in einer Höhe zwischen fünf bis zehn Euro fällig. Das gilt übrigens auch, wenn Geld in bar auf ein Konto in einem EU Land eingezahlt wird.

Auslandsüberweisungen: BEN, OUR, SHARE

Überweisungen auf das Konto einer Bank in einem Land das nicht zur europäischen Gemeinschaft gehört, sind gebührenpflichtig und die Bank kann sich dabei an der Überweisungssumme orientieren. Es gibt drei Möglichkeiten, um Geld in ein nicht EU-Land zu überweisen: BEN, OUR und SHARE. Wählt man die BEN Möglichkeit, dann zahlt der Empfänger die Gebühren, beim OUR zahlt derjenige, der das Geld einzahlt und bei SHARE zahlen beide nur die Gebühren der eigenen Bank.

 

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