Girokonto – Lohnt sich ein Vergleich?

Ein Girokonto braucht jeder. Egal ob Angestellter, Arbeiter, Beamter, Freiberufler oder Arbeitslosengeld-Empfänger. Ohne Girokonto ist der Betroffene vom täglichen Geldverkehr nahezu ausgeschlossen. Alle Kosten, wie zum Beispiel die Miete, Gas, Strom, Telefon müssen ohne ein Girokonto am Bankschalter bar gezahlt werden. Die Gebühren dafür sind saftig und es kommt jeden Monat schon ein zweistelliger Betrag zusammen.

Es gibt Girokonten bei Filialbanken, aber auch das Angebot im Internet ist nicht uninteressant. Egal, ob das Girokonto bei einer Filialbank oder bei einer Internetbank oder Direktbank betrieben wird, es gibt zwei gravierende Unterschiede:

– normales Girokonto mit Überziehungslimit
– reines Guthabenkonto ohne Überziehungskredit (Dispositionskredit).

Bei einem normalen Girokonto kann der Inhaber auch dann darüber verfügen, wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist. Im Sprachgebrauch wird dies “ins Minus gehen” genannt. Das setzt einen bestimmten Verfügungsrahmen voraus. In der Regel beträgt dieser das Zwei,- oder Dreifache des monatlichen Geldeingangs. Einige Banken haben sogar diesen Verfügungsrahmen höher angesetzt. Die Zinsen für die Inanspruchnahme sind sehr hoch und bewegen sich im zweistelligen Bereich.

Bei einem reinen Guthabenkonto sind keine Überziehungen möglich. Es mag mehrere Gründe geben, warum die Banken keinen Dispositionskredit einräumen. Der Hauptgrund liegt allerdings in der Bonität des Kunden. Ist diese nicht positiv, gibt es auch keinen Verfügungsrahmen. Aber leider gibt es immer noch Banken, die in einem solchen Fall ein Girokonto, auch auf Guthabenbasis, schlichtweg verweigern. Hier sollte der Gesetzgeber tätig werden.

Es gibt noch andere Unterscheide zwischen den Girokonten:

– ein kostenloses Girokonto
– ein nicht kostenloses Girokonto

Hauptsächlich im Internet werben die Banken mit einem kostenlosen Girokonto. Doch es sollte das Kleingedruckte beachtet werden. Ein kostenloses Girokonto ist zwar eine schöne Sache, doch oftmals hängt dies von einer bestimmten Höhe des monatlichen Geldeingangs ab. Liegt dieser unter diesem Betrag, ist das Girokonto dann nicht mehr kostenlos. Außerdem sollte bei kostenlosen Girokonten darauf geachtet werden, dass die Kosten nicht an anderer Stelle wieder hereingeholt werden, zum Beispiel bei höheren Zinsen für einen Dispositionskredit.

Bei nicht kostenlosen Girokonten werden Gebühren fällig. In der Regel alle drei Monate. Nur bei Geschäftskonten werden die Kontoführungsgebühren monatlich in Rechnung gestellt. Hier zählt außerdem jede Buchung.

Wer noch kein Girokonto hat, sollte auf jeden Fall die Angebote der einzelnen Finanzinstitute miteinander vergleichen. Teilweise geben die Banken auch Guthabenzinsen auf dem Girokonto, oder es wird eine kostenlose Kreditkarte gleich mitgeliefert. Ein Vergleich im Internet filtert die günstigsten Banken und ihre Angebote heraus. Auf einen Blick sieht der Interessent sofort, wer die besseren Konditionen hat. Der Vergleich ist kostenlos. In den meisten Fällen kann der Antrag auf ein Girokonto auch gleich online gestellt werden. Die Karten zu dem Konto, die EC-Karte und die PIN erhält der Kunde dann auf getrenntem Weg mit der Post.

Als letztes sollte noch erwähnt werden, dass bei einem Antrag auf ein Girokonto, immer die Schufa abgefragt wird. Das gilt auch bei Girokonten auf Guthabenbasis. Ein Girokonto-Vergleich im Internet lohnt sich, wenn man ein Konto eröffnen will.

 

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Damit soll verhindert werden dass aufgeschreckte Sparer und Anleger massenhaft ihre Einlagen aus dem Geldkreislauf der Banken abziehen und damit einen Zusammenbruch der Wirtsachft verursachen.. . Dieser Betrag kann vom Bundeshaushalt nicht geschultert werden allerdings ist die gleichzeitige Pleite aller Banken auch nicht wirklich realistisch.. . .

 

Ein Vergleich zwischen den ganzen Anbietern lohnt sich defintiv, denn schnell stellt man bei einer Übersicht große Unterschiede fest. Nur auf diese Weise hat man die Möglichkeit sich für das beste Angebot zu entscheiden.

 

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